Video und Interview zum Erstwerk Wettbewerb

Jury-Sitzung, hier zu sehen Sabine an Huef.

Jury-Sitzung, hier zu sehen Sabine an Huef.

Jury Sitzung, hier zu sehen: v.l. Prof. Nils Hoff, Prof. Sabine an Huef, Sebastian Schmitt

Jury Sitzung, hier zu sehen: v.l. Prof. Nils Hoff, Prof. Sabine an Huef, Sebastian Schmitt

Preisverleihung

Preisverleihung

Human Fragments – Corinna Mehl

Human Fragments – Corinna Mehl

Senne 1 & 2 – Simon Grunert

Senne 1 & 2 – Simon Grunert

Erstwerk

Das Institut für Buchgestaltung (IFB) der Hochschule Bielefeld hat sich seit 2007 der Förderung des buchgestalterischen Nachwuchses verschrieben.

  • Fotografie Lia Laukant, Steffen Niers, Patrick Pollmeier, Chris Hartung
  • Betreuung Dirk Fütterer, Andreas Beaugrand
  • Abbildungen Fabian Latka, Hannah Bergmann

Unter dem Titel Erstwerk richtet das Institut alljährlich einen Wettbewerb aus, der jungen Gestalter:innen eine Plattform bietet, ihre kreativen Projekte vorzustellen. Im Jahr 2022 gab es eine bemerkenswerte Erweiterung, da erstmals auch Studierende und Absolvent:innen anderer Hochschulen die Möglichkeit hatten, ihre Buch- und Magazinprojekte sowie Abschlussarbeiten einzureichen.


Eine achtköpfige Jury, bestehend aus selbstständigen Gestalter:innen, Lehrenden und Studierenden, hatte die anspruchsvolle Aufgabe, aus 76 Einreichungen die zehn beeindruckendsten zu bestimmmen. Die feierliche Bekanntgabe der Gewinner:innen fand am 28. Oktober im Rahmen des Symposiums für Buchgestaltung the books are alright statt.

Die prämierten Einreichungen beinhalteten Kategorien von Künstlerbuch über Fotobuch bis Magazin. Vertreten waren Studierende und Absolvent:innen aus den Städten Berlin, Bielefeld, Halle/Saale, Leipzig, Zürich und noch Einigen mehr. Die Finalist:innen wurden durch das Institut für Buchgestaltung durch die Veröffentlichung einer kleinen Publikation gefördert, die nicht nur eine Form der Anerkennung war, sondern den gestalterischen Nachwuchs bei der Suche nach potenziellen Verlagen unterstützen sollte.

Video und Interview zum Erstwerk Wettbewerb

Jury-Sitzung, hier zu sehen Sabine an Huef.

Jury-Sitzung, hier zu sehen Sabine an Huef.

Jury Sitzung, hier zu sehen: v.l. Prof. Nils Hoff, Prof. Sabine an Huef, Sebastian Schmitt

Jury Sitzung, hier zu sehen: v.l. Prof. Nils Hoff, Prof. Sabine an Huef, Sebastian Schmitt

Preisverleihung

Preisverleihung

Die hochkarätige Jury setzte sich aus namenhaften Persönlichkeiten zusammen, darunter Prof. Nils Hoff, Prof. Katherina Bosse, Prof. Sabine an Huef, Katerina Trakakis, Sebastian Schmitt und Hans-Jörg Pochmann, sowie den Studierenden Sarah Fyrguth und Hannah Bergmann.

Die Gewinner

Human Fragments – Corinna Mehl

Human Fragments – Corinna Mehl

—1. Platz: Human Fragments von Corinna Mehl
Die Arbeit Human Fragments setzt sich multimedial mit der fortschreitenden Technologisierung des menschlichen Körpers auseinander. In drei Teilprojekten werden Veränderungen der Wahrnehmung und des Verständnisses des menschlichen Körpers in einer technologieorientierten Gesellschaft untersucht.

Das begleitende Buch präsentiert Prothesen und Implantate in einer gestalterischen Mischung aus Nachschlagewerk und Produktkatalog und wirft Fragen zur Zukunft des menschlichen Körpers auf.

Senne 1 & 2 – Simon Grunert

Senne 1 & 2 – Simon Grunert

—2. Platz: Senne 1 & 2 von Simon Grunert
Senne 1 & 2 sind zwei Fotobücher, die die Region Senne in der Duktus einer ,fiktionalen Empirie‘ einfangen. Simon Grunert schafft mit seinen Fotografien eine faszinierende Darstellung dieser Region.

—3. Platz: Nichts geht verloren in der Welt von Moritz Borchardt
Moritz Borchardts Buch Nichts geht verloren in der Welt erforscht das Konzept des ›Nichts‹ in verschiedenen Kontexten. Die Arbeit zeichnet sich durch eine innovative Herangehensweise an die Thematik aus, indem sie Textfragmente und Bilder miteinander verwebt.

Unter den Top Ten des Wettbewerbs befinden sich außerdem die Arbeiten von Roman Girsikorn, Adam Behlen, Valentin Jauch, Lukas Winter, Rebekka Hausmann, Laura Stoppkotte, Nicola Canziani und Lars Vieth. 

Der Wettbewerb hat sich nicht nur als Sprungbrett für junge Gestaltungstalente erwiesen, sondern auch als wichtiger Beitrag zur Förderung der Buchgestaltung an Hochschulen. Das IFB und alle Veranstalter:innen freuen sich bereits auf die nächste Ausgabe des Erstwerk-Wettbewerbs.